Amerikanische Vornamen

Irgendwie schwappt seit dem Ende des zweiten Weltkrieges alles Mögliche über den großen Teich zu uns nach Europa: Autos, Musik, Filme – und inzwischen auch die Vornamen. Viele deutsche Eltern sind fasziniert von amerikanischen Babyvornamen. Sie haben häufig eine Bedeutung wie „Sommer“ für ein Mädchen, schlicht „Summer“ genannt, oder „Hoffnung“, die dann als „Hope“ im Geburtsregister auftaucht. In Amerika ist es durchaus erlaubt, seinem Kind einen Vornamen zu geben, der eine bestimmte Bedeutung hat, auch wenn der Name bisher nicht als offizieller Vorname registriert ist. Amerikanische Babyvornamen sind allerdings auch häufig europäischen Ursprungs, haben allerdings eine englische Schreibweise und auch Aussprache erhalten.



So wurde aus dem deutschen Josef der amerikanische Joseph. Der deutsche Eugen wurde zum „Eugine“ und wird meist in der Kurzform „Gene“ genannt. Gleiche Beispiele finden sich unter den weiblichen Vornamen. Amerika ist ein Einwanderungsland, das sollte man nicht vergessen. Die ersten Siedler in Amerika waren französischen, englischen, irischen und deutschen Ursprungs. Auch aus Italien stammten viele Einwanderer, diese folgten jedoch in der Mehrzahl erst in späteren Jahren.

Selbstverständlich haben sie nicht nur ihre Lebensweise mit nach Amerika genommen, sondern auch ihr Kulturgut, auch wenn es sich in den nachfolgenden 300 Jahren mit allen dort lebenden Kulturen vermischt hat. Viele Namen sind auch christlichen und damit biblischen Ursprungs.

 

Männliche Vornamen:

Ethan
Matt
Toni
Jacob
Logan

 

Weibliche Vornamen:

Cloey
Ashley
Grace
Olivia
Sophia